Die 4 größten Mythen über das Sprachenlernen

Um in der heutigen Gesellschaft erfolgreich zu sein, reicht es nicht mehr aus, nur die Muttersprache zu beherschen. Der Abschluss von Geschäften, der Aufbau potenzieller Partnerschaften und die Eröffnung von Geschäftsmöglichkeiten erfordern Personen, die die Sprache und Kultur anderer Menschen verstehen. Obwohl unbemerkt sprachliche und kulturelle Missverständnisse manchmal zu fehlgeschlagenen Investitionen führen, schätzt die heutige Geschäftswelt Fachleute, die in der Lage sind, grenzüberschreitend effektiv zu kommunizieren, sehr. 

Es ist jedoch nicht ganz so einfach, sich über die Muttersprache hinaus zu wagen. Das Erlernen einer zweiten Sprache bringt viele vorgefasste Erwartungen mit sich, wie „ein oder zwei Klassen zu belegen ist genug“ und „nur nonstop auswendig lernen“. Doch genau solche Vorurteile treffen nicht immer zu.

Daher decken wir nun einige Mythen über das Erlernen von neuen Sprachen auf. Und vielleicht wirst du merken, dass die Strategien, die du bisher für das Sprachenlernen verwendest, möglicherweise nicht so effektiv sind, wie du es dir vorstellst.

Mythos 1: Je älter man wird, desto schwieriger ist es, Sprachen lernen zu können

Kinder werden oft als schnelle Lernende angesehen, aber unter Berücksichtigung der Kriterien für Sprachkenntnisse beschäftigen sich junge Lernende mit einfacheren Konzepten als Erwachsene. Deshalb erscheinen ihre Fortschritte schneller als die eines erwachsenen Lernenden, doch der Schwierigkeitsgrad ist mehr oder weniger gleich. Tatsächlich können Erwachsene Sprachen schneller lernen, solange die Lerngeschwindigkeit dem Lern- und Lernaufwand entspricht.

Mythos 2: Um eine Sprache zu lernen, gibt es nur einen Lernstil

Es gibt keine einheitliche Lösung für das Lernen, da jeder Mensch seinen eigenen Lernstil hat, der für andere möglicherweise nicht effektiv ist. Wenn ein Ansatz nicht auf dich und dein Leben zugeschnitten ist, ist das Erlernen von Sprachen möglicherweise umso schwieriger. Steigere als Reaktion darauf das Engagement und die Leistung, indem du deine Methoden an deine Bedürfnisse und Vorlieben anpasst. Du kannst Muttersprachler um Hilfe bitten, ein Sprachtrainingsprogramm in Anspruch nehmen, das verschiedene Produkte/ Dienstleistungen anbietet, oder auf das Internet zugreifen, um zusätzliche Materialien zu erhalten.

Mythos 3: Der Kontakt mit der Sprache in ihrem Heimatland beschleunigt das Erlernen von Sprachen

Ständig einer Fremdsprache ausgesetzt zu sein, garantiert keinen schnellen Spracherwerb. Tatsächlich wirst du aufgrund der unterschiedlichen Aussprachen, Geschwindigkeiten und Akzente sogar ein wenig verwirrt sein. Eine Sprache zu lernen ist mehr als nur zuzuhören. Es dauert, die Wörter, Strukturen und Konzepte zuerst zu verstehen, bevor sie angewendet werden. Du musst also nicht woanders wohnen, um eine Sprache zu lernen. Das Lernen und Üben mit einem Live-Coach reicht für den Anfang aus. Auf diese Weise wirst du Schritt für Schritt geführt. Du kannst auch Medien ansehen und anhören, um eine weitere passive Belichtung zu erzielen.

Mythos 4: Das Austauschen und Reden mit anderen Sprachlernenden ist ausreichend

Das Üben einer neuen Sprache erfordert mehr als nur das Sprechen mit deinen Mitlernenden. Obwohl dies natürlich ebenfalls hilfreich ist, gibt es viele Dinge, die ein Muttersprachler dir im Vergleich zu deinen Kollegen beibringen kann, wie Nuancen und anderes unschätzbares Wissen. Wenn du das von jemandem lernst, der mit der Sprache aus erster Hand vertraut ist, erhöht dies nicht nur das Vertrauen in das Gespräch mit Muttersprachlern, sondern auch deine Fähigkeit, diese zu verstehen.


Mehr über die Mythen des Sprachenlernens erfährst du auf dem YouTube Kanal von Josua Kohberg. Dort gibt es regelmäßig spannende Inhalte und interessante Fakten rund um das Thema Sprachen lernen.


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